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#Schützenfest - diese Komödie im Festzelt führt die unterschiedlichsten Charaktere auf einem Schützenfest zusammen und lässt ihre Sehnsüchte, Wünsche, Ideale und Abgründe aufeinander prallen. Da sind die lebenslustigen Whooo-Girls Mirjam, Jule und Natascha, die endlich einen Mann fürs Leben finden wollen. Da trifft man die naive Arabella, der jeglicher Menschenverstand fehlt. Die Sexbombe Mandy trifft auf den Computer-Nerd Pascal. Marie predigt über Gott und die Welt. Der Individualist Hauke will einfach nur anders sein.  Und natürlich mischt auch die ältere Generation ordentlich mit.

#Schützenfest richtet sich sowohl an jugendliche als auch an erwachsene Zuschauer und möchte auch den Menschen, deren Jugend vielleicht schon etwas länger zurückliegt, nahebringen, was es heißt, in der heutigen Zeit jung zu sein und welche Probleme und Chancen damit einhergehen.

Die Gruppe Eigen:Regie hat dieses Stück selbst geschrieben und unter Leitung von Niklas Reinken seit September eingeübt.

Aus dem Programmheft:

Schon wieder eine Probe, in der wir keinen großen Erfolg verzeichnen konnten. Es herrschte eine miese Stimmung unter den Gruppenmitgliedern. Nach drei Monaten Proben, unzähligen Abstimmungen, verschobenen Aufführungsterminen und Wutausbrüchen hatte auf „Gott“ von Woody Allen keiner mehr wirklich Lust.

„Freunde, das kann so nicht weitergehen. Ich merke, dass immer mehr Leute während den Proben fehlen und wir auch nicht vorwärts kommen. Wir haben bei der letzten Probe daher mit den Mitgliedern, die anwesend waren, beschlossen, dass wir die Proben für dieses Stück abbrechen. Möglicherweise werden wir es ein anderes Mal aufführen, zum jetzigen Zeitpunkt sehen ich und weitere Spieler/innen uns allerdings nicht in der Lage, dieses Stück auf die Bühne zu bringen.“ Niklas führte damit die – hoffentlich – letzte Krisensitzung ein.  „Wir brauchen einen Lösungsvorschlag! Ein neues Stück wäre angebracht. Hat sich jemand dazu Gedanken gemacht?“ fragte Niklas. Es standen mehrere zur Auswahl, aber mit keinem konnte sich die Gruppe an dem Freitagabend identifizieren.

Tanja meldete sich. „Wie wäre es denn, wenn wir unser eigenes Stück schreiben würden?“ Großes Gemurmel. Dann – Zustimmung.

„Ja! Das wäre doch die Idee. Jeder könnte sich eine Rolle aussuchen, die er schon immer mal spielen wollte“, wurde in den Raum geworfen.

Viele von uns hatten schon eine Vorstellung im Kopf, wodurch sich die Gespräche intensivierten. Es war deutlich spürbar, dass sich die Stimmung der Gruppe um 180 Grad wendete. Die Atmosphäre war gelöst und man konnte den Spaß und die Freude, die sich im weiteren Verlauf des Gesprächs zeigte, in den Gesichtern der Mitglieder/-innen sehen. Noch in derselben Probe wurde ein Konzept entworfen, in dem die individuellen Wünsche verarbeitet wurden. Jeder Rollenwunsch sollte in dem Maße berücksichtigt werden, sodass die Spieler/-innen zufrieden war – mit einigen dramaturgischen Änderungen. Das Verfassen des endgültigen Stückes wollte Niklas während der Proben gemeinsam mit den anwesenden Mitgliedern übernehmen.

„Wir brauchen einen Ort, an dem all diese Personen zusammenkommen.“, sagte Niklas. Nach ein paar Vorschlägen konnten wir uns auf ein Schützenfestzelt einigen: Völlig unterschiedliche Menschen, die sich vorher nicht kennen müssen, treffen auf engstem Raum zusammen und reden miteinander. Das konnte spannend werden. Ein paar Spieler wünschten sich auch gleich bestimmte Szenen: „Können wir mal so einen Kaffeeklatsch auf der Bühne machen?“ „Zwei Minuten lang nur Personen, die auf ihre Smartphones schauen. So wie Niklas immer!“
Ein Problem blieb aber noch: Wie sollten wir in dieses bunte Sammelsurium an Szenen und Figuren eine Handlung bekommen? Mit diesen Gedanken gingen wir nach Hause. Doch nach einer intensiven Nachtschicht stand schon am nächsten Morgen ein Plot fest.
Für die Ausformulierung der Dialoge hatten wir verschiedene Ideen: Einige Szenen wurden ganz simpel auf dem Blatt entwickelt. Einige Szenen wurdne entwickelt, indem die Schauspieler sich als ihre Figuren unterhalten soltlen. Einige Szenen wurden entwickelt, indem einfach reale Personen beobachtet wurden. Anfang November stand das Stück endgültig fest – bis auf das Ende. Aber davon haben wir uns natürlich nciht abhalten lassen und sind einfach trotzdem schon mal mit den Proben angefangen. Typische Situation: Niklas: „Kannst du das ‘Oh‘ noch überraschter betonen?“ – Tanja: „Niklas, das war eine Kann-Frage! Schlechter Regiestil!“ – Anna: „Oh?“ – Niklas:„Nee, nicht ganz so skeptisch.“ (Und das ganze etwa eine Viertelstunde lang). Auch letzte Umbesetzungen und das Ausscheiden einer Spielerin aus Zeitgründen warfen uns nicht allzu sehr aus der Bahn. Wir haben es geschafft – darauf sind wir schon ein bisschen stolz. Und heute können wir Ihnen endlich #Schützenfest zeigen – hoffentlich mit dem Ende. Und hoffentlich gefällt es Ihnen. Wir wünschen Ihnen einen aufregenden Abend!

Termine

Einlasszeit

19:30

Ort

Forum am Hansaplatz, Friesoythe

Preise

Kartenpreis ermäßigt
5,00 € 3,00 €

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